Paris, mon amour

„Heilig sind die, welche werden.“
Rainer Maria Rilke

Paula Modersohn-Becker gab nie ein Interview. 1876 ins junge Deutsche Reich hineingeboren, hat sie nur Friedenszeiten erlebt. Sie starb früh und hinterließ kein Alterswerk. Dafür erbrachte der volle Schwung ihres letzten Frühlungs in Paris, was bleibt: über siebenhundertdreißig Gemälde, über vierhundert Drucksseiten umfassende Tagebücher und Briefe, eine Handschrift, ein Blick aus dem Bilde, ein Selbst, das noch nicht alles von sich weiß und von der Zukunft träumt. Teil der Moderne schrieb es sich ein in das Gedächtnis der Nachwelt.

Diese Biografie eines Werdens konzentriert sich erstmals auf die Zeit von 1900 bis 1907, als Paula Modersohn-Becker längere Zeit in Paris verbrachte. Dort erhielt sie zentrale Impulse, dort fand sie zu der Kunst, die ihr vorgeschwebt hatte, dort entstanden ihre bedeutendsten Werke.

Paula Modersohn-Becker


Paula Modersohn-Becker
Paris – Leben wie im Rausch
Biografie
Lübbe: Bergisch Gladbach 2007
320 S., Ill.
ISB N 978-3-7857-2308-1